Gelöste Aufgaben/FEC1/FEC1 - Teil II: Das Modell erstellen

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Mathematisches Modell formulieren

Die Bewegungsgleichungen leiten wir mit dem Prinzip der virtuellen Verrückungen her, die Gleichgewichtsbedingung lautet also

δW=δWaδΠ=!0.

Die Anteile ergeben sich jeweils aus der Summe der Teilsysteme

δWa=iWia,δΠ=iΠi

mit

i{S,I,T,BB,BC,UA,UD} .

Auf keines der Teilsysteme wirkt eine äußere, eingeprägte Last (keine Kraft, kein Moment) - es treten also nur die Anteile der d'Alembert'schen Kräfte und der Formänderungsenergie auf.

Impeller- und Turbinen-Rad sowie die Unwuchten erfassen wir als Starrkörper - ihre virtuelle Formänderungsenergie ist Null:

δΠI=0δΠT=0δΠU,A=0δΠU,D=0 .

Für die beiden Lager berücksichtigen wir keine Massen, hier ist also

δWB,B=0δWB,C=0 .

Die verbleibenden virtuellen Arbeiten des Systems schreiben wir an, sortieren nach den Koordinaten und deren Variation und formen daraus das System von Bewegungsgleichungen.

tmp

Diskretisierung der Welle

Die Welle ist ein elastisches Kontinuum. Wir können sie als Stab (als eindimensionales Kontinuum) modellieren. Dabei passen

Der Einfachheit halber wählen wir den klassischen Euler-Bernoulli-Balken. Die Ansatzfunktionen und Element-Steifigkeits-Matrizen nehmen wir aus der FEM-Formulierung für den Euler-Bernoulli-Balken.

Für die Komplexität des Modells ist die Anzahl der Finiten Elemente entscheidend. Jeder Knoten eines Finite Elements für diesen 3D-Euler-Bernoulli-Ballken hat die vier Koordinaten

Vi(t)Ψi(t)Wi(t)Φi(t).

Die Anzahl der Koordinaten K ist also mit N als Anzahl der Elemente

K=4(N+1)

Uns geht es hier primär um die Anschaulichkeit - wir approximieren die Bewegung der Welle mit einem Finiten Element.

Damit sind die Koordinaten der Welle - und damit des Gesamt-Systems

Hier steht der Index 0 für Punkt A und Index 1 für Punkt B.


/*******************************************************/
/******************* PART   I **************************/
/*******************************************************/

/* define trial functions */
trial: w(x,t) = sum(a[i]*xi^i,i,0,3);
nodal : [W[0](t)  = subst([xi=0],subst(trial,w(x,t))),
         Φ[0](t)  = subst([xi=0],diff(subst(trial,w(x,t)),xi)/ℓ),
         W[1](t)  = subst([xi=1],subst(trial,w(x,t))),
         Φ[1](t)  = subst([xi=1],diff(subst(trial,w(x,t)),xi)/ℓ)];
trial: ratsimp(subst(solve(nodal,makelist(a[i],i,0,3))[1],trial));
/* translate to y-direction */
trial: [trial, subst([w(x,t)=v(x,t),W[0](t)=V[0](t),W[1](t)=V[1](t), Φ[0](t)=Ψ[0](t), Φ[1](t)=Ψ[1](t)],trial)];

/* shaft nodal coordinates */
Q: [[ V[0](t),  Ψ[0](t),  W[0](t),  Φ[0](t),  V[1](t),  Ψ[1](t),  W[1](t),  Φ[1](t),  V[i](t),  Ψ[i](t),  W[i](t),  Φ[i](t)], 
    [δV[0]   , δΨ[0]   , δW[0]   , δΦ[0]   , δV[1]   , δΨ[1]   , δW[1]   , δΦ[1]   , δV[i]   , δΨ[i]   , δW[i]   , δΦ[i]   ]];
/* variation of coordinates            */
varia: makelist(Q[1][i]=Q[2][i],i,1,8);
/* null-reference for linearization   */
nuller : makelist(Q[1][i]=0,i,1,12);




Virtuelle Arbeit von D'Alembert'schen Trägheitkräften der Welle

Text


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tmp

Virtuelle Arbeit von D'Alembert'schen von Impeller- und Turbinen-Rad

Text


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tmp

Virtuelle Arbeit von D'Alembert'schen der Unwucht

Text


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tmp

Virtuelle Arbeit von D'Alembert'schen der Unwucht

Text


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Virtuelle Formänderungsenergie der Welle

Text


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tmp

Virtuelle Formänderungsenergie der elastischen Lager

Text


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tmp

Komponieren der System-Matrizen

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Mathematisches Modell anpassen

Hinschreiben in dimensionsloser Form

{{{text}}}


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